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    <title>24 Stunden vor Ort</title>
    <description>Hier stehen die aktuellen Nachrichten der Aktion &quot;24-Stunden vor Ort&quot;, bei der der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Deppe einen Tag lang in seinem Wahlkreis unterwegs ist und Mitbürgern bei ihrer Arbeit über die Schulter schaut. Außerdem gibt es den Rückblick über die Aktionen der vergangenen Jahre.</description>
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    <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 17:25:14 +0100</pubDate>
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      <title>Sehen, was Sache ist</title>
      <description><![CDATA[<p>Ich will sehen, wie das, was wir im Landtag beraten, vor Ort funktioniert; und ich will wissen, wie die Menschen bei uns im Rheinisch-Bergischen Kreis die Politik im Lande sehen. Außerdem habe ich bei jeder Tour neue Informationen und Anregungen erhalten, die mir bei meiner Arbeit für die Bürger im Landtag in Düsseldorf helfen. Deshalb begebe ich mich jedes Jahr einmal auf eine 24-Stunden-Rund-um-die-Uhr-Tour durch meinen Wahlkreis.</p> <p>Vor dem Start am Donnerstagmorgen des 15. Oktober war bei - 4°C erst einmal Scheibenfreikratzen angesagt. Dies blieben dann aber auch die einzigen Minusgrade, obwohl für meine Begleitung, die Journalistin Christina Peters aus Kürten und mich angesichts der Erschöpfung nach 24 Stunden am nächsten Morgen, Freitag 16. Oktober, die "gefühlten" Temperaturen wieder ganz schön niedrig lagen.</p> <p>Das Programm war wieder vollgepackt und führte kreuz und quer durch den Rheinisch-Bergischen Kreis:</p> <p>Donnerstag, 8:00 Uhr. Als ich ankomme, werden gerade die Mahlzeiten entsprechend den Vorbestellungen aus den Tiefkühlschränken zusammengestellt und für die Erhitzung vorbereitet. 26 Jahre existiert der Mahlzeitendienst "Essen auf Rädern" in Odenthal. Seitdem schickt Eva-Maria Awater, der gute Geist der Initiative, jeden Tag 4 Fahrer auf ihre Touren durch das Gemeindegebiet von Odenthal. Seit einigen Monaten wird sie von Elvira Werheid bei der Organisation unterstützt. Ca. 50 Mahlzeiten werden täglich vom Pfarrheim St. Pankratius an alte und gebrechliche Menschen ausgeliefert. Meist werden die Fahrer sehnsüchtig erwartet - nicht nur weil das Essen vorzüglich schmeckt, sondern weil die ehrenamtlichen Fahrer, meist selbst im Rentenalter, stets ein offenes Ohr für die überwiegend alleinstehenden Menschen haben. Ich finde es bewundernswert, dass es Menschen wie Eva-Maria Awater gibt, die seit Jahrzehnten eine perfekte Organisation nur mit ehrenamtlichen Helfern aufrecht halten. Die Menschen können lange dort leben, wo sie es wollen - in ihren angestammten Wohnungen. Die jährlich 10.000 EUR, mit denen wir vom Kreistag aus ehrenamtliche Mahlzeitendienste unterstützen, sind sinnvoll angelegte Fördermittel.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Essen auf Raedern Internet.jpg" title="Eva-Maria Awater des Mahlzeitendienst &#34;Essen auf Rädern&#34; aus Odenthal mit Rainer Deppe" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Essen auf Raedern Internet-71d54277.jpg" alt="Eva-Maria Awater des Mahlzeitendienst &#34;Essen auf Rädern&#34; aus Odenthal mit Rainer Deppe" /></a></p> <p>Mit ein paar Minuten Verspätung treffe ich um 10:10 Uhr bei der Fa. Kronenberg Profil GmbH in Leichlingen ein. Bei dem Unternehmen, das schwerpunktmäßig als Zulieferer Profile für die Großen der Automobilindustrie herstellt, erwarten mich Geschäftsführer Frank Schmitz und Verkaufsleiterin Elisa Quinker. Stefan Andres und Britta Berg vom Kölner Stadtanzeiger begleiten diesen Besuch. Sie werden über meine Tour berichten. Natürlich ist die Wirtschaftskrise zentrales Thema. Wie ist das Unternehmen, das in Leichlingen immerhin 100 Menschen beschäftigt, bisher durch die Krise gekommen? Nach einem Umsatzeinbruch von 60 % scheint es jetzt wieder aufwärts zu gehen. Neben leicht angestiegener Nachfrage bei den wichtigsten Kunden berichtet Frank Schmitz nicht ohne Stolz, dass sich die gezielte Verstärkung im Verkauf auszuzahlen beginne. Neue Kunden sowohl im Automobilbereich wie auch in anderen Segmenten haben schon zu neuen Aufträgen geführt und lassen für die Zukunft hoffen. Voraussetzung dafür sei eindeutig die Technologieführerschaft und exzellente Mitarbeiter. Mit allen Mitteln, auch der staatlichen Unterstützung durch Kurzarbeit, habe man es geschafft, dass von der Stammbelegschaft niemand gekündigt werden musste und alle Auszubildenden übernommen werden.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Kronenberg Profile Internet.jpg" title="Geschäftsführer Frank Schmitz und Verkaufsleiterin Elisa Quinker der Fa. Kronenberg Profil GmbH in Leichlingen mit Rainer Deppe" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Kronenberg Profile Internet-7fc194ea.jpg" alt="Geschäftsführer Frank Schmitz und Verkaufsleiterin Elisa Quinker der Fa. Kronenberg Profil GmbH in Leichlingen mit Rainer Deppe" /></a></p> <p>Auf den Berg hinauf nach Witzhelden ist es nicht weit, so dass wir den Zeitrückstand fast aufgeholt haben. Um 11:50 Uhr fahren wir auf den Parkplatz der idyllisch im Grünen liegenden Villa Kunterbunt. Die Leiterin der Kindertagesstätte, Anne Zimmermann, und Ilka Jung vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Witzhelden berichten von den Anstrengungen, die zu bewältigen waren, bis man nach einem dreijährigen Vorlauf im Juni das Gütesiegel "Familienzentrum NRW" erhalten konnte. In Leichlingen sind jetzt 4, im Rheinisch-Bergischen Kreis 33 Familienzentren anerkannt. Über die eigentliche Kindertagesstättenarbeit hinaus, gehen die Familienzentren, die wir nach dem Regierungswechsel als erstes Bundesland eingeführt haben, mit breit gefächerten Angeboten auf die vielfältigen Lebenssituationen von Familien in ihrem jeweiligen Ortsteil ein. Sie kümmern sich zudem um die frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hocherfreulich ist das starke ehrenamtliche Engagement, das die Mitarbeiterinnen und Außenstehende in die Arbeit des Familienzentrums einbringen. "Pädagogisch haben wir jetzt die schönste Zeit, die ich in meinem Berufsleben bisher je hatte", sagt mir Anne Zimmermann. "Aber es ist auch die anstrengendste Phase - und ich weiß nicht, wie lange wir diese Belastung durchhalten können." Als nächstes steht ein Anbau an das Gebäude auf dem Programm. Die Kindertagesstätte, in der von 75 Kindern 65 über Mittag in der Einrichtung bleiben, platzt aus allen Nähten. Sobald der Zuschuss des Landes bewilligt ist, sollen die Bauarbeiten losgehen. Das Gespräch mit den beiden Damen, die mit ganzem Herzen für ihre Kindertagesstätte da sind, vergeht wie im Flug. Wir müssen weiter.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Villa Kunterbunt Familienzentrum Internet.jpg" title="Anne Zimmermann der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt mit Rainer Deppe" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Villa Kunterbunt Familienzentrum Internet-cf8ab88e.jpg" alt="Anne Zimmermann der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt mit Rainer Deppe" /></a></p> <p>Um 13:30 Uhr treffen wir in der Kindertagesstätte in Odenthal-Eikamp ein. Diesmal geht es nicht um das Thema "frühkindliche Bildung" sondern ums Energiesparen. Dorothea Schubert, die Leiterin der Kindertagesstätte, Hans-Peter Kimmel vom Kirchenvorstand und der Leitende Pfarrer Jochen Wolff zeigen Manfred Dillenburg, der als örtlicher CDU-Ratsvertreter zu diesem Termin dazugekommen ist, und mir viel Beton, fehlende Wärmeisolierung und zahlreiche Kältebrücken. Das Gebäude, das ansonsten einen guten und gepflegten Eindruck vermittelt, ist energietechnisch auf dem Stand der 70er Jahre und verbraucht doppelt soviel Energie wie ein Bau nach heutigem Standard. Genau das richtige Objekt für den Investitionspakt zur energetischen Sanierung der Sozialen Infrastruktur, der seit 2008 gemeinsam vom Bund, dem Land NRW und der jeweiligen Kommune aufgelegt wird. Die Kindertagesstätte Eikamp ist neben der EMA-Grundschule in Burscheid und dem Kindergarten Kürten in diesem Jahr von der Landesregierung bei der Förderung berücksichtigt worden. Ausschlaggebend war das hervorragende energetische Konzept, das die Träger der Einrichtungen einreichen mussten. Die ausgezeichnete zweijährige Vorarbeit hat dazu geführt, dass zu den Gesamtkosten von 441.000 EUR ein Zuschuss von 296.000 EUR aus dem Investitionspakt nach Eikamp fließt. Erneuert wird die komplette Außenhülle des Gebäudes einschließlich der Fenster. Die Heizungsanlage wird auf moderne Brennwerttechnik umgestellt. Es fehlen noch einige Abstimmungen zwischen Kirchengemeinde und Kreisjugendamt. Doch alle sind zuversichtlich, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr durchgeführt werden können. Hier in der Kindertagesstätte ist Anna Maria Beekes von der Bergischen Landeszeitung mit dabei. Noch bin ich fit und erkläre ihr das weitere Programm. Wir verabreden ein Telefonat am Freitagnachmittag, um eine abschließende Bilanz zu ziehen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Eikamp Investitionspakt Internet.jpg" title="Dorothea Schubert, die Leiterin der Kindertagesstätte, Hans-Peter Kimmel vom Kirchenvorstand und der Leitende Pfarrer Jochen Wolff mit Rainer Deppe" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Eikamp Investitionspakt Internet-dcd51131.jpg" alt="Dorothea Schubert, die Leiterin der Kindertagesstätte, Hans-Peter Kimmel vom Kirchenvorstand und der Leitende Pfarrer Jochen Wolff mit Rainer Deppe" /></a></p> <p>3 Minuten vor der vereinbarten Zeit treffe ich an der Autobahnraststätte Remscheid Thomas Bonda, den stv. Leiter des Planungs- und BauCenters Ruhr von Straßen.NRW aus Essen. Von hier aus starten wir auf der Autobahn Richtung Köln, um uns dann nach einigen hundert Metern eine beeindruckende Autobahnbaustelle aus der Nähe anzusehen. Ich bin froh, dass wir die in Schwindel erregender Höhe stattfindenden Brückenbauarbeiten über das Höllenbachtal von festem Grund aus beobachten können. Ein eisiger Wind fegt uns - das sind Monika Röttger und Herbert Draheim vom Wermelskirchener Generalanzeiger, noch einmal Stefan Andres vom Kölner Stadtanzeiger, mein Kreistagskollege Thorsten Schmalt sowie Angelina Dietrich und Christian Klicki von der JU Wermelskirchen - in dieser Höhe um die Ohren. Thomas Bonda erklärt die langen Planungsschritte bis hin zum Bau und zur Verkehrsfreigabe. Wenn die Engpässe zwischen Wermelskirchen und Remscheid, bei Wuppertal-Langerfeld und zwischen Hagen-Nord und dem Westhofener Kreuz beseitigt sind, ist die Autobahn A 1 zwischen Leverkusen und dem Kamener Kreuz durchgehend sechsspurig ausgebaut. Allein die von uns besichtigte Baustelle benötigt eine 6-jährige Bauzeit. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Einsiedelsteinbrücke fertig gestellt werden. Erfreulich ist, dass seit dem Regierungswechsel im Land in NRW wieder mehr Planfeststellungsbeschlüsse gefasst wurden. Mit 1 Mrd. EUR wird in diesem Jahr eine Rekordsumme an nordrhein-westfälischen Autobahnen und Bundesstraßen investiert. Die Zeiten, in denen Straßenbaumittel, die dem Land aus dem Bundesverteilungsschlüssel zustanden, an andere Bundesländer abgegeben wurden, weil man keine baureifen Projekte hatte, sind vorbei - auf Grund der Investitionsrückstände aber keineswegs vergessen. Sie können auch nicht wieder aufgeholt werden. Unsere Sorge vor dem Wiedereinfädeln in den fließenden Autobahnverkehr erweist sich als unzutreffend. Um diese Zeit sind die Abstände zwischen den Fahrzeugen groß genug, so dass wir auch ohne Beschleunigungsspur sicher in den fließenden Verkehr zurückkommen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Autobahnbaustelle Internet.jpg" title="Rainer Deppe besichtigt Autobahnbaustelle mit Thomas Bonda, den stv. Leiter des Planungs- und BauCenters Ruhr von Straßen.NRW aus Essen" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Autobahnbaustelle Internet-7c91db42.jpg" alt="Rainer Deppe besichtigt Autobahnbaustelle mit Thomas Bonda, den stv. Leiter des Planungs- und BauCenters Ruhr von Straßen.NRW aus Essen" /></a></p> <p>Nach einem wärmenden Kaffee in der Autobahnraststätte Remscheid geht es nach Kürten-Spitze zum Betriebssitz von Haeger-Wohnkultur, wo wir um 17:30 Uhr eintreffen. Wie oft bin ich hier schon vorbeigefahren? Mehrfach hatte ich mir vorgenommen, mich in der attraktiven Ausstellung umzusehen. Jetzt treffe ich Sabine Haeger, ausgebildete Wohnberaterin, und ihren Ehemann Stefan Haeger, Schreinermeister, und bewundere die ausgestellten Möbelstücke. Ein Esszimmertisch aus einem längs gesägten Baumstamm hat es mir angetan. Die Beiden bieten ein ganzheitliches Konzept zur Wohnungseinrichtung an. Neue, handwerklich gefertigte Möbelstücke sollen zur Wohnung und zum Geschmack des Kunden passen. Deshalb geht den Aufträgen meist eine persönliche Wohnberatung voraus. Genau diese Nische fehle, haben die beiden, die seit 2003 mit ihrem Ausstellungsraum und einer kleinen Werkstatt in Spitze ansässig sind, festgestellt. Zu den Freunden von der JU Wermelskirchen, die mich jetzt bis weit nach Mitternacht begleiten werden, sind Vera Müller, stv. CDU-Kreisvorsitzende, und Heinz Gerd Neu, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, hinzugestoßen. Wir sprechen über die Kundenorientierung im Handwerk, die Ausbildungssituation, die gute Verkehrslage und die Präsenz auf den Bergischen Bautagen, die für Haegers wie für viele andere Handwerksbetriebe unserer Region ein ganz wichtiges Forum darstellen. Klaus Daub von der Bergischen Landeszeitung arrangiert uns zum Gruppenfoto. Die intensive Diskussion lässt die Zeit im Fluge vergehen. Jetzt sind wir in der Zeit und wir werden alle weiteren Stationen pünktlich erreichen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Wohnwelt Haeger Internet.jpg" title="Rainer Deppe trifft Sabine Haeger, ausgebildete Wohnberaterin, und ihren Ehemann Stefan Haeger, Schreinermeister, von Haeger-Wohnkultur aus Kürten-Spitze" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Wohnwelt Haeger Internet-30bae676.jpg" alt="Rainer Deppe trifft Sabine Haeger, ausgebildete Wohnberaterin, und ihren Ehemann Stefan Haeger, Schreinermeister, von Haeger-Wohnkultur aus Kürten-Spitze" /></a></p> <p>Vor der Chorprobe, die mich um 20:00 Uhr nach Burscheid-Dürscheid führt, habe ich etwas Respekt. Wie viele andere Chöre aus meinem Wahlkreis habe ich den Männergesangverein Dürscheid von 1889 zwar schon einmal bei einem Konzert besucht, aber heute soll ich die Zuschauerrolle verlassen und mitsingen. "Es wird schon klappen", mache ich mir Mut. Schließlich singe ich ja auch sonntags in der Kirche laut mit. Die Atmosphäre im vereinseigenen Sängerheim ist entspannt. Den Vorsitzenden Michael Brückner und Geschäftsführer Dietmar Reinighaus kenne ich bereits von anderen Veranstaltungen. Zur Begleitung der Jungen Union ist Ilja Sinner, selbst aktiver Sänger in Wermelskirchen, dazu gestoßen. Auch mein Kreistagskollege Gerd Witte ist mit dabei. Sabine Schnura von der Lokalen Information will auch sehen oder hören, wie ich singe. Die Chormitglieder nehmen mich freundlich auf. Ich werde dem 1. Bass zugeteilt. "Immer schön die dritte Zeile singen", gibt es noch als Rat und dann legt Angelika Döring-Krüger, die heute aushilfsweise die Probe leitet, los. Sie dirigiert normalerweise den YMCD, den Jugendchor. Die ausgewählten Lieder sind mir durchaus bekannt (z.B. Ännchen von Tharau, Wochenend und Sonnenschein…) - denke ich. Aber dann kommt es. Jede der vier Stimmen singt ihren Part zunächst allein; anschließend alle gemeinsam. Und da fällt es mir dann doch schwer, mich an die meiner Stimme vorgegebene Melodie zu halten. Ob es Rücksicht der Chorleiterin ist oder weil ich vorsichtshalber mit etwas gedämpfter Stimme singe? Auf jeden Fall werde ich nicht zur Ordnung gerufen. Mein Respekt vor den Leistungen der Chöre, von denen ich ja im Regelfall erst die fertigen Ergebnisse zu hören bekomme, ist auf jeden Fall noch weiter gestiegen. In drei Wochen steht im Burscheider Haus der Kunst das Herbstkonzert an. Chormitglied Martin König trägt mir noch einige seiner selbst geschriebenen Gedichte vor. Mit der Kombination Lyrik und Chorgesang wagt der MGV Dürscheid ein Experiment. Ich bin sicher, es wird gelingen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden MGV Duerscheid Internet.jpg" title="Rainer Deppe nimmt an der Chorprobe des Männergesangverein Dürscheid 1889 teil" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden MGV Duerscheid Internet-06c88d8a.jpg" alt="Rainer Deppe nimmt an der Chorprobe des Männergesangverein Dürscheid 1889 teil" /></a></p> <p>Als wir um 22:00 Uhr in Wermelskirchen das Hotel Zum Schwanen erreichen, ist der Küchenbetrieb beendet und Töpfe und Herde gesäubert. Jetzt hat das Inhaberehepaar Ursula und Klaus Willumat zeit, mich zur Diskussionsrunde zu empfangen. Ich freue mich, dass aus Wermelskirchen meine Kreistagskollegen Helga Loepp und Karl-Heinz Wilke, sowie die Vorsitzende der Frauen Union Monika Müller zu dieser späten Stunde mitgekommen sind. Seit Mai trägt das Hotel Schwanen den "NRW-Smiley". Die Einführung dieses Gütesiegels an Gastronomiebetriebe, die die vorgeschriebenen Hygiene-Regeln in besonderem Maße erfüllen und sich freiwillig unregelmäßigen Kontrollen unterwerfen, haben wir im Landtag beschlossen. 46 Gastronomiebetriebe im Rheinisch-Bergische Kreis dürfen inzwischen dieses Gütesiegel für jeden Gast sichtbar an die Eingangstür kleben. Damit sind wir Spitzenreiter in ganz NRW. Hier wird auf absolute Hygiene allergrößten Wert gelegt. Zudem darf die Kühlkette der Lebensmittel nie unterbrochen wird. Das 4-Sterne-Hotel hat für diese Auszeichnung sogar kleine bauliche Veränderungen vorgenommen. Ich empfinde es als ein gutes Zeichen, dass der Chef seinen Koch Thomas Jenniges und den Auszubildenden Thomas Schnell, der im Frühjahr seine Lehre als Koch abschließen wird, zu unserem Gespräch dazu holt. "Schließlich sind es die Mitarbeiter, die die Hygiene tagtäglich praktizieren müssen." Natürlich sprechen wir auch über die Ausbildung zum Koch, die Pläne von Thomas Schnell nach seiner Prüfung und die Berufsaussichten. Die seien nach wie vor gut, vor allem, wenn man Qualität zu bieten habe. Allerdings müsse sich jeder Berufsanfänger darüber klar sein, dass man immer dann arbeite, wenn andere Menschen Freizeit haben, erläutert Klaus Willumat, der seit Jahrzehnten für die IHK im Prüfungsausschuss für angehende Köche tätig ist. Wenn der Maître Rotisseur erzählt, wie seine Frau und er den Betrieb über 30 Jahre aufgebaut haben, glaubt man ihm gerne, wenn er mir zum Abschluss sagt: "Das 60-Betten-Hotel und das Restaurant sind für mich mein Leben."</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Hotel Zum Schwanen Internet.jpg" title="Rainer Deppe zu Besuch im Hotel &#34;Zum Schwanen&#34; in Wermelskirchen" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Hotel Zum Schwanen Internet-c86704f3.jpg" alt="Rainer Deppe zu Besuch im Hotel &#34;Zum Schwanen&#34; in Wermelskirchen" /></a></p> <p>Über leere Straßen geht es zur diensthabenden Apotheke "Zur Post" in Odenthal. Wie am Morgen bei meinem ersten Termin ist Heinz Dübbert, "Urgestein der CDU Odenthal", wieder mit dabei. Für die CDU Odenthal ist ihm keine Anstrengung zu schwer. Er hat Apothekerin Anja Grigorieff schon auf unseren Besuch eingestimmt. Sie berichtet, dass im Gebiet Bergisch Gladbach, Odenthal, Kürten jede Apotheke im 29-tägigen Rhythmus Nacht- oder Wochenenddienst leistet, damit die Bevölkerung rund um die Uhr mit Medikamenten versorgt ist. Während der Woche sei es nach Mitternacht meist ruhig, am Wochenende kommen Kunden auch später. Kinderantibiotika und Kopfschmerztabletten würden am häufigsten nachgefragt. Häufig rufe die Ambulanz der Krankenhäuser an, um Notfallpatienten anzukündigen und abzustimmen, welches einschlägige Medikament vorrätig sei. Die Bindung an die Verschreibungspflicht gilt natürlich auch in der Nacht. "Schließlich verkaufen wir ja keine Bonbons", erklärt die erfahrene Apothekerin. Die Hemmschwelle gegenüber Apotheken sei offenbar geringer als gegenüber dem Notarzt. Nicht selten kämen Patienten mit ernsthaften akuten Erkrankungen, die sie dann mühsam überzeugen müsse, den ärztlichen Notdienst aufzusuchen. "Wir Apotheker gehören zu den Heilberufen; und da gehört eben mehr dazu, als schnell ein paar Tabletten zu verkaufen. Wir verstehen uns zu jeder Tages- oder Nachtzeit als Ratgeber für unsere Kunden." Als ich wieder ins Auto steige, frage ich mich, welchen Beitrag eigentlich die Internet-Apotheken zur Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung leisten.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Nachtapotheke Odenthal Internet.jpg" title="Rainer Deppe und Apothekerin Anja Grigorieff der Apotheke &#34;Zur Post&#34; in Odenthal" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Nachtapotheke Odenthal Internet-d70d13ee.jpg" alt="Rainer Deppe und Apothekerin Anja Grigorieff der Apotheke &#34;Zur Post&#34; in Odenthal" /></a></p> <p>Auf dem Weg nach Leichlingen haben wir noch ein wenig Zeit für ein Menü im Fast-Food-Restaurant in Opladen. Es herrscht ganz schön viel Betrieb hier. Um 2:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz am Bahnhof Leichlingen. Im Stellwerk arbeitet normalerweise Andrea Haas allein. Für meinen Besuch hat sie heute Nacht Gesellschaft von Ralf Korzinovski, Bezirksleiter Betrieb der DB Netz AG, und von Helmut Langer, ehemaliges Stadtratsmitglied in Leichlingen und ehemaliger Kollege im Kreistag. Er hat sein ganzes Berufsleben bei der Bahn verbracht und ist so etwas wie der Ideengeber für den heutigen Besuch im Stellwerk. 24 Stunden an 365 Tagen ist dieser Posten besetzt. Andrea Haas ist an siebenmal im Monat in der Nachtschicht im Einsatz. "Die Nacht ist ruhiger, aber sie dauert auch länger." Der Großteil der 240 Züge, die hier täglich verkehren, fährt nun mal tagsüber. Wenn in der Woche um 1:15 Uhr der letzte Personenzug gehalten hat, verkehren ausschließlich Güterzüge. Auf den Monitoren kann die Fahrdienstleiterin den jeweiligen Standort genau verfolgen: Köln-Mülheim - Leverkusen - Leichlingen - Solingen. Ist der Zug in der Anfahrt, schaltet Andrea Haas die Ampeln für die Fahrzeuge auf der Hochstraße auf Rot. Wenige Sekunden später senken sich die Vollschranken. Jetzt noch ein aufmerksamer Blick, dass sich weder Fahrzeuge noch Personen zwischen den Schranken auf den Gleisen befinden, dann wird für den Zug das Signal auf Grün gestellt. 90 Sekunden später rauscht der Güterzug an uns vorbei. Jeder Wagen wird auf Funkenflug oder sonstige Störungen beobachtet. Am letzten Wagen müssen die Reflektortafeln sichtbar sein. Wenn sie fehlen, wäre das ein Indiz dafür, dass Wagen abgekoppelt sind. Zum Glück kommt dies so gut wie nie vor. Ist der Zug durchgefahren, stellen sich die Signale automatisch wieder auf Rot. Jetzt werden die Schranken angehoben und der Querverkehr kann wieder fließen. Im Laufe unseres Aufenthalts beobachten wir noch weitere Güterzüge und einen sog. Schienenputzzug, der eingesetzt wird, um zu verhindern, dass sich gefährlicher Schmierfilm auf den Gleisen bildet. Nach und nach baut die Bahn die mit Menschen besetzten Stellwerke ab. Zentral gesteuerte Elektronik ersetzt dann die menschliche Arbeit. Von den Mitarbeitern der Betriebszentrale in Düsseldorf würde dann dieser Streckenabschnitt überwacht. Die Vollschranken würden durch Halbe ersetzt, damit niemand zwischen den Schranken eingesperrt werden kann. Sie schlössen sich dann eine halbe Minute eher und der Raum zwischen den Schranken würde mittels Radar überwacht. Das System hat sich an mehreren hundert Bahnübergänger bewährt. Besser wäre es, man würde statt des beschrankten Bahnübergangs eine Unterführung bauen. Sie wäre absolut sicher und die Autofahrer bräuchten nicht mehr zu warten. Im Deutschland gibt es das politische Ziel, mehr Güter auf der Schiene zu transportieren. Der Güterverkehr wird zunehmen, die Zugabstände werden kürzer, die Züge länger. Leider hat der Leichlinger Stadtrat den Bau der Unterführung noch vor einigen Monaten abgelehnt. Die Bahn wäre durchaus an der Beseitigung des beschrankten Bahnübergangs interessiert.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Stellwerk Leichlingen Internet.jpg" title="Andrea Haas und Rainer Deppe im Stellwerk des Bahnhof Leichlingen" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Stellwerk Leichlingen Internet-2021a166.jpg" alt="Andrea Haas und Rainer Deppe im Stellwerk des Bahnhof Leichlingen" /></a></p> <p>Ich freue mich, dass für die letzten beiden Stationen, Thomas Jüngst, Kreisvorsitzender der Jungen Union Oberberg, wieder mit dabei ist. Auch wenn es draußen kalt ist, muss in Gewächshäusern niemand frieren. Die Tatsache, dass Gewächshauspflanzen genau definierte Temperaturen brauchen, kommt uns um 4:00 Uhr morgens und nach 20 Stunden sehr entgegen. In der Gärtnerei Höpken in Burscheid-Grünscheid begrüßen uns Inhaber Reiner Höpken, sein Sohn Torsten Höpken und Tochter Anja Wollschlaeger, die vor einigen Jahren als Vorsitzende der Jungen Union Burscheid aktiv war. Qualität hat ihren Preis. Diese Generalüberschrift kann man über den Besuch stellen. In den Gewächshäusern mit einer Gesamtfläche von 6.500 m² gedeihen Weihnachtssterne in allen Größen und Farben. Ab Anfang November ist Saison. "Wer an seiner Pflanze lange Freude haben will, ist gut beraten", sie beim Fachbetrieb zu kaufen, so Rainer Höpken, der sich im Berufsverband bei den Einzelhandelsgärtnern engagiert. "Am besten dort, wo die Pflanzen nicht durch Transport und unsachgemäße Handhabung schon beim Verkauf geschädigt sind." Die Discounter hätten inzwischen den Pflanzenbereich entdeckt. Der Wettbewerb werde durch den immensen Preisdruck verschärft. Familie Höpken setzt auf den Erzeuger-Verbraucher-Direktverkehr. Um ihn zu stärken, sollen am gleichen Standort eine neue Verkaufshalle und Kundenparkplätze entstehen. Sobald die Fördermittel durch die Landwirtschaftskammer bewilligt sind und die Baugenehmigung vorliegt, soll es losgehen. Zum Frühjahrsgeschäft sollen die Kunden bereits in den neuen Räumen die Pflanzen aussuchen können. Geranien, Primeln, Petunien, Gänseblümchen und Stiefmütterchen werden bereits angezogen. Bei Höpken kann man sich seine Blumenkästen fix und fertig bepflanzen lassen. Im Internet gibt es für jeden Geschmack Musterkästen. Qualität, Kundenorientierung und das Besondere bieten - das sind für Familie Höpken die Voraussetzungen, um sich in einem hart umkämpften Markt zu behaupten. 7 Menschen, davon 3 Auszubildende, beschäftigt der Betrieb. "Für die und deren Zukunft sind wir verantwortlich."</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Gaertnerei Hoepken Internet.jpg" title="Thomas Jüngst, Kreisvorsitzender der Jungen Union Oberberg, und Rainer Deppe in der Gärtnerei Höpken in Burscheid-Grünscheid mit Inhaber Reiner Höpken, Sohn Torsten Höpken und Tochter Anja Wollschlaeger" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Gaertnerei Hoepken Internet-613c9c42.jpg" alt="Thomas Jüngst, Kreisvorsitzender der Jungen Union Oberberg, und Rainer Deppe in der Gärtnerei Höpken in Burscheid-Grünscheid mit Inhaber Reiner Höpken, Sohn Torsten Höpken und Tochter Anja Wollschlaeger" /></a></p> <p>Nachdem wir auf dem Weg nach Burscheid noch allein auf der Straße waren, sind um 5:30 Uhr schon viele Pendler unterwegs. Deutschland ist fleißig. Um 6:05 Uhr treffen wir Dr. Thomas Mönig, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises, in Overath-Untereschbach. Auf diesen Eindruck aus der Praxis bin ich besonders gespannt; auch weil ich im Landtag als jagdpolitischer Sprecher unmittelbar mit der Bekämpfung der hochansteckenden Wildschweinepest befasst bin. Die Wildschweinsammelstelle neben der Flüssiggas-Tankstelle ist eingezäunt und hell erleuchtet. Seit dem Ausbruch des ersten Falls im Januar hängen die Jäger ihre im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Köln erlegten Wildschweine in den blitzblanken Kühlcontainer in Untereschbach. Erst wenn anhand der im staatlichen Labor untersuchten Gewebeproben die Unbedenklichkeit festgestellt ist, wird das Fleisch vom Veterinäramt freigegeben. Die Quarantänestation in Untereschbach gilt landesweit als vorbildlich. Dr. Thomas Mönig hat ein Lob für die Jäger, die sich sehr engagiert an der Bekämpfung der Schweinepest beteiligen, obgleich dies für sie mit erheblichem zusätzlichen Aufwand verbunden ist. In den vergangenen Jahren haben sich die Wildschweine durch milde Winter und verstärkten Maisanbau kräftig vermehrt. Da sich die Schweinepest durch direkten Kontakt von Tier zu Tier ausbreitet, streben wir eine Populationsdichte von 2 Wildschweinen je 100 ha an. Je geringer die Wildschweinedichte, desto geringer ist die Gefahr der Ausbreitung der Seuche. Die Jäger sind oft draußen, aber die gute Eichel- und Buchenmast führt dazu, dass die Wildschweine ihre Verstecke im Wald seltener verlassen. Am heutigen Freitag startet die zweite Impfaktion im Rheinisch-Bergischen Kreis. 14.000 Impfköder werden heute an die Jäger ausgegeben und innerhalb weniger Tage an den 350 Kirrstellen im Kreisgebiet verteilt. Unser Ziel ist, mindestens 75 % der Wildschweine zu impfen. Aus den Untersuchungen der erlegten Tiere wissen wir, dass wir zusätzlich noch etwa 20 % der Wildschweine erreichen müssen. Bisher ist es in NRW gelungen, ein Überspringen der Krankheit auf Hausschweinebestände zu verhindern. Hoffen wir, dass es so bleibt.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/091016 24Stunden Wildschweinsammelstelle Internet.jpg" title="Rainer Deppe trifft Dr. Thomas Mönig, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises, in Overath-Untereschbach" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/091016 24Stunden Wildschweinsammelstelle Internet-14f289c4.jpg" alt="Rainer Deppe trifft Dr. Thomas Mönig, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises, in Overath-Untereschbach" /></a></p> <p><strong>Um 8:00 Uhr geht für mich ein langer, spannender Tag zu Ende. Zum Glück sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Hause. Jetzt bin ich froh, erst einmal ins Bett zu kommen. Herzlichen Dank an alle, die mich empfangen, informiert und unterstützt haben. Ich habe wieder viele und vor allem intensive neue Eindrücke sammeln können. Für meine Arbeit im Landtag sind sie eine wertvolle Hilfe.</strong></p>]]></description>
      <link>http://www.rainer-deppe.de/aktuelles-details/items/sehen-was-sache-ist.html</link>
      <pubDate>Sat, 17 Oct 2009 17:27:00 +0200</pubDate>
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      <title>Meine 6. 24-Stunden-Tour durch den Wahlkreis</title>
      <description><![CDATA[<p>Schon wieder ist ein Jahr um - und ich starte zu meiner 6. 24-Stunden-Tour durch den Wahlkreis. 13 Stationen liegen vor mir; und ich bin gespannt, was ich heute alles wieder erleben werde. Die 24-Stunden-Tage gehören für mich zu den Höhepunkten im Jahresverlauf. Soviel Unterschiedliches und so konzentriert erfahre ich nicht jeden Tag – und vor allem: der ständige Themenwechsel macht die 24 Stunden höchst abwechslungsreich.</p> <p>Zur ersten Station ist es nicht weit. Um 7:30 Uhr bin ich gemeinsam mit dem Overather CDU-Fraktionschef Peter Miebach bei der Tischlerei Berg in Overath-Untereschbach. Firmenchef Thomas Berg ist schon voll im Geschäft. Bei der Fa. Berg beginnt der Tag um 6:00 Uhr. "Der frühe Vogel frisst den Wurm." 36 Mitarbeiter arbeiten in den Bereichen Fenster- und Fassaden, Innenausbau, Möbelherstellung und Reparaturservice. Stolz ist Firmenchef auf die große Zahl langjähriger Mitarbeiter. Viele hat er seit 1980 selbst ausgebildet und übernommen. Hocherfreut bin ich, dass zum neuen Ausbildungsjahr 4 neue Lehrlinge dazu kommen. Thomas Berg bekennt sich zum Wettbewerb: "Der Preis für den Kunden muss stimmen - aber noch wichtiger ist die Qualität." Als Umweltpolitiker interessiert mich besonders die moderne Heizung, die vollautomatisch mit im Betrieb anfallenden, gehäckselten und gepressten Holzresten betrieben wird.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 1 Tischlerei Berg Gruppe 2.jpg" title="Rainer Deppe mit dem Overather CDU-Fraktionschef Peter Miebach und Firmenchef Thomas Berg der Tischlerei Berg in Overath-Untereschbach" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 1 Tischlerei Berg Gruppe 2-c48d5c4f.jpg" alt="Rainer Deppe mit dem Overather CDU-Fraktionschef Peter Miebach und Firmenchef Thomas Berg der Tischlerei Berg in Overath-Untereschbach" /></a></p> <p>Um 09:30 Uhr erwarten mich Kinder und Erzieherinnen in der Johanniter-Kindertagesstätte Schützeneich in Burscheid. Die Kindertagesstätte war vom Jugendhilfeausschuss des Rheinisch-Bergischen Kreises als erstes Familienzentrum in Burscheid ausgewählt worden. Damit haben wir jetzt in jeder Kommune des Kreises ein vom Land gefördertes Familienzentrum.<br /> Seit vielen Jahren ist der Kindergarten in der Beratung und mit Förderprogrammen engagiert. Tagesstättenleiterin Inge Wirths berichtet mir und dem Vorsitzenden der Burscheider CDU, Michael Baggeler, dass ein großer Teil der 95 Kinder eine Zuwanderungsgeschichte hat. Sprachförderung, auch für die Mütter, gehört hier zum festen Programm. Inge Wirths ist froh, dass die Arbeit durch den Ausbau zum Familienzentrum zusätzliche Unterstützung erfährt und weiter fortgeführt werden kann.<br /> In diesen Zeiten ist natürlich auch der Entwurf des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) Thema. Mit der Fachberaterin für die Kindertagesstätten der Johanniter in Nordrhein-Westfalen, Svenja Rabenstein, tausche ich einige Argumente aus. So schnell können wir uns nicht einigen – aber wir vereinbaren, im Gespräch zu bleiben.<br /> Zum Schluss gibt es noch eine Überraschung für die Kinder. Trotz seines Geburtstages hat Wolfgang Breitenstein, Vorsitzender des Rassetaubenclubs Wermelskirchen, es sich nicht nehmen lassen, meinen Besuch im Kindergarten auch für die Kinder interessant werden zu lassen. Er hat einige seiner Rassetauben mitgebracht, die die Kinder zu ihrer großen Begeisterung auch streicheln und auf den Arm nehmen dürfen.<br /> Bei einem so interessanten Besuch passiert, was passieren muss: Ich halte meinen Zeitplan nicht ein.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 2 Kindergarten Schuetzeneich Kindergruppe2.jpg" title="Rainer Deppe mit Kindern in der Johanniter-Kindertagesstätte Schützeneich in Burscheid" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 2 Kindergarten Schuetzeneich Kindergruppe2-e6a57de2.jpg" alt="Rainer Deppe mit Kindern in der Johanniter-Kindertagesstätte Schützeneich in Burscheid" /></a></p> <p>Bei Tente Rollen in Wermelskirchen, dem weltweit führenden Rollenhersteller, komme ich erst um 11:20 Uhr und somit 20 Minuten zu spät an. Der Geschäftsführer der Tente-Rollen, Paul Mutz, führt mich und meine Begleiter, die CDU-Kreisvorstandsmitglieder Ernst Otto Löhmer und Martin Bosbach, durch die Werkshallen in Tente.<br /> Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Qualitätsprüfung sind hier an einem Standort vereinigt. Paul Mutz berichtet, wie Tente sich auch mit einem Massenprodukt wie Rollen auf dem Weltmarkt behauptet. Rollen für Krankenbetten sind das absolute Spezialgebiet der Wermelskirchener. Aber auch Rollen für Flugzeug-Trolleys oder Einzelanfertigungen für tonnenschwere Maschinen gehören zum Sortiment. Ständige Innovation, funktionales Design, hochmoderne und automatisierte Fertigung und absolute Präzision sind der Schlüssel für den Erfolg.<br /> Ein ständiges Ärgernis mit immensen wirtschaftlichen Verlusten sind die Patentverletzungen. Selbst der Schriftzug "Tente" wurde schon kopiert. Gemeinsam mit dem Zoll ist Tente auf Messen und Märkten unterwegs, um die Produktpiraterie aufzudecken. Bei Tente blickt man optimistisch in die Zukunft. Auch in diesem Sommer wird der Rollenhersteller wieder Auszubildende einstellen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 3 Tente Rollen Gruppenbild 2.jpg" title="Geschäftsführer der Tente-Rollen, Paul Mutz, führt Rainer Deppe und seine Begleiter, die CDU-Kreisvorstandsmitglieder Ernst Otto Löhmer und Martin Bosbach, durch die Werkshallen" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 3 Tente Rollen Gruppenbild 2-4cb2c310.jpg" alt="Geschäftsführer der Tente-Rollen, Paul Mutz, führt Rainer Deppe und seine Begleiter, die CDU-Kreisvorstandsmitglieder Ernst Otto Löhmer und Martin Bosbach, durch die Werkshallen" /></a></p> <p>Im Eiltempo geht es über Berg und Tal nach Kürten-Spitze. Dort warten um 13:15 Uhr der Niederlassungsleiter von Straßen-NRW, Uwe Dewes, und Carola Ziebs sowie Kürtens Bürgermeister Ulrich Iwanow. Jahrelang war die Landestraße 286 zwischen Spitze und Dürscheid der schlechteste Straßenabschnitt einer klassifizierten Straße im Rheinisch-Bergischen Kreis. Tempo 20 war dort ausgeschildert wegen der vielen Schlaglöcher. Die Baumaßnahme der letzten Monate ist jetzt so gut wie abgeschlossen.<br /> Hier sieht man, dass die neue Landespolitik ganz konkrete Auswirkungen hier vor Ort hat. Wir tun endlich wieder mehr für den Straßenbau und erstmals werden in NRW mehr Mittel für die Reparatur und Instandhaltung des Landesstraßennetzes ausgegeben, als für den Neubau. Bis wir den Reparaturstau abgebaut haben, werden allerdings noch Jahre vergehen. Aber ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg und an vielen Stellen im Kreis kann man es beobachten: Seit die CDU die Mehrheit hat, wird wieder etwas für den Straßenzustand getan.<br /> Die Lokalzeitungen und Radio Berg sind vor Ort. Man merkt, das Thema bewegt die Menschen, und von der CDU Kürten sind Klaus Borkes, Helmut Müller und Frank Rausch mit zu diesem Termin gekommen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 4 Spitze Kartenstudium2 2.jpg" title="Rainer Deppe mit Niederlassungsleiter von Straßen-NRW, Uwe Dewes, und Carola Ziebs sowie Kürtens Bürgermeister Ulrich Iwanow beim Kartenstudium" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 4 Spitze Kartenstudium2 2-4c7e006d.jpg" alt="Rainer Deppe mit Niederlassungsleiter von Straßen-NRW, Uwe Dewes, und Carola Ziebs sowie Kürtens Bürgermeister Ulrich Iwanow beim Kartenstudium" /></a></p> <p>Zur Stuteneintragung und Fohlenschau treffe ich um 15:00 Uhr in Bergisch Gladbach-Paffrath pünktlich ein. Das Wetter meint es gut mit den Pferdezüchtern und so genießen wir mit Züchtern, Zuschauern und Pferden einen sonnigen Nachmittag bei angenehmen Temperaturen. Diese Pferdeschau ist der Höhepunkt im Jahreskalender des Kreispferdezuchtvereins. Mehr als 60 hervorragende dreijährige Stuten und Fohlen, die in diesem Frühjahr geboren wurden, werden vorgeführt, ihre Qualitäten bewertet und schließlich prämiert.<br /> Hier treffe ich viele Bekannte, die ich aus meiner Tätigkeit als Vorsitzender der Züchterzentrale des Kreises seit vielen Jahren kenne; an der Spitze der Vorsitzende des Kreispferdezuchtvereins Paul Kraus und der Kreistierzuchtberater Karl-Jürgen Krings. Es ist ein herrliches Bild, wenn die Fohlen neben ihren Müttern laufen und sie ihre Bewegungsfreude zeigen. Der Pferdejahrgang macht wieder einen viel versprechenden Eindruck: Entsprechend gut sind die Bewertungen und der anerkennende Beifall des sachkundigen Publikums. Die Ehre, den Züchtern zu gratulieren und den Pferden Siegerplaketten anzuheften, übernehme ich natürlich gerne. Jedes Jahr im Sommer findet am gleichen Ort diese beeindruckende Veranstaltung statt und ich kann jedem nur empfehlen, sich diese Vorführung hervorragender Nachwuchspferde einmal anzusehen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 5 Fohlenschau 2007 2.jpg" title="Rainer Deppe heftet einem Pferd die Siegerplakette an" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 5 Fohlenschau 2007 2-52cc9b34.jpg" alt="Rainer Deppe heftet einem Pferd die Siegerplakette an" /></a></p> <p>Nach der Erfahrung heute Vormittag halte ich die Uhr jetzt ständig im Blick und treffe so pünktlich um 17:00 Uhr in Odenthal am Hotel zur Post ein. Ich bin schon gespannt, wie es so bei einem Sterne-Koch in der Küche aussieht. Christopher Wilbrand verpasst mir eine große weiße Schürze und schickt mich in die Küche. Die erste Probe, ein Rinderfilet von Häutchen und kleinen Fettauflagen zu befreien, gelingt; schließlich habe ich früher als Landwirt schon so manches Lamm bratfertig zerlegt. Die Gewürzmischung und das Abschmecken des Rotweinsuds, in dem die Filetscheiben pochiert werden, überlasse ich dann doch lieber dem Experten. Nach wenigen Minuten ist das Essen fertig. Es gibt pochiertes Rinderfilet mit einer traumhaften Gewürzsoße.<br /> Christopher Wilbrand erklärt meinen Begleitern, Ernst Otto Löhmer, Jürgen Gnest, Fraktionsvorsitzender der CDU Odenthal und Jessica Nilsson, Kreisvorsitzende der Schüler-Union, die mir schon seit Kürten Gesellschaft leistet, seine Philosophie. "Bei uns muss alles stimmen. Das kleinste Detail ist wichtig, ob in der Küche, im Weinkeller oder im Gastraum und beim Service. Und alles auf höchster Qualitätsstufe." So hat sich der Familienbetrieb höchste Auszeichnungen erkocht und gehört zu den besten Adressen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Zum Abschluss schreibt Christopher Wilbrand eine Widmung in das Buch über sein Hotel zur Post. "Herzlichst und immer willkommen." Dies gilt übrigens für alle Gäste des Hauses.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 6 HotelzurPost Wilbrand 2.jpg" title="Sternekoch Christopher Wilbrand und Rainer Deppe in der Küche des &#34;Hotel zur Post&#34; in Odenthal" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 6 HotelzurPost Wilbrand 2-04ce43c4.jpg" alt="Sternekoch Christopher Wilbrand und Rainer Deppe in der Küche des &#34;Hotel zur Post&#34; in Odenthal" /></a></p> <p>Bis Altenberg sind es gerade mal drei Kilometer. Dort treffe ich um 18:00 Uhr den Wiener Dirigenten Johannes Wildner, den Vorsitzenden des Fördervereins Altenberger Kultursommer, Bernd Erlingheuser, seinen Stellvertreter, Klaus-Uwe Brodersen, und den Fachberater für Kultur, Prof. Dr. Franz Willnauer. Heute Abend steht die Generalprobe für das Eröffnungskonzert des Altenberger Kultursommers an. Johannes Wildner wird mit zwei Chören, mit der Neuen Philharmonie und zahlreichen Solisten ein selten aufgeführtes Oratorium, "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt zur Aufführung bringen. Der Altenberger Kultursommer geht ins dritte Jahr und hat sich zu einem echten Highlight in der Kulturszene des Kreises entwickelt. Sechs Veranstaltungen mit international renommierten Künstlern wird es zwischen Ende Juni und Mitte September rund um Altenberg und Odenthal geben.<br /> Für Johannes Wildner ist es ein besonderes Wochenende. Morgen gibt er sein vorerst letztes Konzert in Europa. Dann wird er für mindestens zwei Jahre nach China und Taiwan gehen und dort Orchester in einem ganz anderen Kulturkreis dirigieren.<br /> Johannes Wildner ist ein offener und kommunikativer Mensch. Er freut sich über die Grüße, die ich ihm von Minister Oliver Wittke überbringe. Die beiden kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in Gelsenkirchen, wo Johannes Wildner zehn Jahre erfolgreich die Neue Philharmonie Westfalen leitete und Oliver Wittke Oberbürgermeister war.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 7 Altenberg Wildner Willnauer Erlingheuser 2.jpg" title="Rainer Deppe trifft in Altenberg den Wiener Dirigenten Johannes Wildner, den Vorsitzenden des Fördervereins Altenberger Kultursommer, Bernd Erlingheuser, seinen Stellvertreter, Klaus-Uwe Brodersen, und den Fachberater für Kultur, Prof. Dr. Franz Willnauer" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 7 Altenberg Wildner Willnauer Erlingheuser 2-ce44639f.jpg" alt="Rainer Deppe trifft in Altenberg den Wiener Dirigenten Johannes Wildner, den Vorsitzenden des Fördervereins Altenberger Kultursommer, Bernd Erlingheuser, seinen Stellvertreter, Klaus-Uwe Brodersen, und den Fachberater für Kultur, Prof. Dr. Franz Willnauer" /></a></p> <p>Wir müssen uns beeilen, denn um 19:00 Uhr beginnt der Diskussionsabend der CDU Overath und der CDU Engelskirchen mit unserem Europaabgeordneten Herbert Reul in Ehreshoven. Es ist der erste Versuch, eine die Kreisgrenzen überschreitende Veranstaltung anzubieten. Die Resonanz ist gut und mit dem Vorsitzenden der CDU Engelskirchen, Markus Dräger, vereinbare ich, dass wir weitermachen wollen.<br /> In seiner gewohnt dynamischen Art berichtet Herbert Reul über das erste Halbjahr 2007, die Zeit der deutschen EU–Ratspräsidentschaft. Angela Merkel hat Europa ein gutes Stück vorangebracht. Europa habe bei den Europäern an Akzeptanz gewonnen. Heute sind mehr Menschen überzeugt, dass Europa wichtig ist. Auch ganz praktische Dinge sind in diesem Halbjahr erreicht worden: die Handy-Gebühren für Gespräche ins europäische Ausland sinken, die Zusammenarbeit der Polizei über Staatsgrenzen hinweg wird einfacher und die europäischen Ziele zum Klimaschutz wurden jetzt auf die acht großen Industrienationen übertragen – ein Riesenerfolg für die Bundeskanzlerin, den Anfang des Jahres niemand für möglich gehalten hatte.<br /> Nach der Diskussion reicht die Zeit für einen kurzen Meinungsaustausch mit den Kollegen der beiden CDU-Stadtverbände; dann geht es über die Autobahn zügig nach Leichlingen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 8 Europadisksussion Ehreshofen 2.jpg" title="Rainer Deppe beim Diskussionsabend der CDU Overath und der CDU Engelskirchen mit Europaabgeordneten Herbert Reul und dem Vorsitzenden der CDU Engelskirchen, Markus Dräger in Ehreshoven" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 8 Europadisksussion Ehreshofen 2-abcc6ec4.jpg" alt="Rainer Deppe beim Diskussionsabend der CDU Overath und der CDU Engelskirchen mit Europaabgeordneten Herbert Reul und dem Vorsitzenden der CDU Engelskirchen, Markus Dräger in Ehreshoven" /></a></p> <p>Pünktlich um 22:00 Uhr fahre ich auf den Bauernhof von Michaela und Rainer Städtgen auf den Höhen Leichlingens. Hier auf dem Roderhof begrüßt mich als erstes die Border-Collie-Hündin "Gina". Sie erinnert mich an meine Hündin der gleichen Rasse. Wir waren vierzehn Jahre lang ein tolles Team. Zahlreiche Freunde der CDU Leichlingen, an der Spitze der neue Parteivorsitzende, Michael Strieker, und der stellvertretende Bürgermeister, Gerd Hangert, sind zu dieser späten Stunde mit dabei.<br /> Grund des Besuchs ist die neue Biogasanlage, die Rainer Städtgen seit November 2006 betreibt und die seither umweltfreundlich Strom aus natürlichen Stoffen erzeugt. Der 3.000 cbm große Behälter ist mit Rindergülle und Silomais gefüllt. Die braune Masse blubbert und brodelt vor sich hin und wird immer wieder mechanisch gerührt. Sie funktioniert im Grunde wie ein riesiger Kuhmagen. Bei Körpertemperatur verwandeln Kleinstlebewesen die Nährstoffe in Gas. Das Blockheizkraftwerk steht unmittelbar neben dem Gärbehälter und produziert unaufhörlich Strom, der ins Netzt eingespeist wird.<br /> Rainer Städtgen betreibt die erste Biogasanlage im Rheinisch-Bergischen Kreis und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Rahmen unserer Klimaschutzstrategie. Von seinen Kühen kann er sich dennoch nicht trennen. Wir gehen noch kurz in den modernen Kuhstall. Achtzig Milchkühe liegen zu dieser Zeit ruhig wiederkäuend im Stall und wir sehen, dass man aus Gras und Mais nicht nur Energie, sondern auch frische Milch und hochwertiges Fleisch erzeugen kann.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070628 9 Roderhof Gruppe vor Reaktor 2.jpg" title="Rainer Deppe zu Besuch auf dem Bauernhof &#34;Roderhof&#34; von Michaela und Rainer Städtgen auf den Höhen Leichlingens" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070628 9 Roderhof Gruppe vor Reaktor 2-cb721a46.jpg" alt="Rainer Deppe zu Besuch auf dem Bauernhof &#34;Roderhof&#34; von Michaela und Rainer Städtgen auf den Höhen Leichlingens" /></a></p> <p>Nach soviel Aktion und frischer Luft beginnt jetzt die schwierige Zeit und der Kampf gegen die Müdigkeit. Damit ich nicht am Steuer einschlafe, begleiten mich jetzt Susanne Burghoff und Ernst Otto Löhmer aus Dabringhausen. Wir fahren zum Krankenhaus Wermelskirchen, wo wir wenige Minuten vor Mitternacht am Parkplatz vor dem Krankenhaus Wermelskirchen eintreffen. In der Eingangshalle erwarten mich die Chefärzte Prof. Jürgen Buchholz (Chirurgie) und Dr. Katrin Colinas-Winkler (Anästhesie) sowie Krankenhausgeschäftsführer Christian Madsen und Pflegedienstleiterin Monika Wilms. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Krankenhauses Friedel Burghoff ist ebenfalls dabei wie von der CDU Dr. Jörn Kohnke, Werner Allendorf, Michaela Schleppers, Christian Fort, Ernst Otto Löhmer und Susanne Burghoff.<br /> Nach der freundlichen Begrüßung geht es zu einem kurzen Rundgang durchs nächtliche Krankenhaus. Auf den Fluren sprechen wir nicht, denn niemand soll gestört werden. Im Krankenhaus ist so gut wie jedes Bett belegt, aber in dieser Nacht läuft alles nach Plan. Es gibt keine Noteinlieferung und auch auf der Intensivstation sind alle Patienten stabil. Nur in der Geburtshilfe gibt es ein freudiges Ereignis. Ein kleines Mädchen hat soeben das Licht der Welt erblickt und eine zweite Geburt wird für den weiteren Verlauf der Nacht erwartet.<br /> So bleibt genügend Zeit für eine Information über den Erweiterungsbau des Krankenhauses, der mit ca. 3 Mio. EUR vom Land NRW gefördert wird. Eine Physiotherapie für eine verbesserte Nachsorge, die Unterbringung weiterer Fachärzte und die Erweiterung der Bettenkapazität wird der Anbau aufnehmen. Mit der Fertigstellung wird für März 2008 gerechnet. Beim letzten Besuch im Krankenhaus Wermelskirchen war ich noch vom inzwischen pensionierten Geschäftsführer Ulbrich über die Pläne für den Anbau unterrichtet worden.<br /> Natürlich ist der Kostendruck, dem sich alle Krankenhäuser ausgesetzt sehen, ebenfalls Thema. Prof. Buchholz macht deutlich, dass in Wermelskirchen auch vor dem Hintergrund der Fallpauschalen der Patient absolut im Vordergrund steht. "Wir haben bei der Aufnahmeuntersuchung doch nicht einen Rechenschieber im Kopf." Meinen ausgesprochen positiven Eindruck über das Haus finde ich auch heute hier gut bestätigt. Die Menschen in Wermelskirchen können sich glücklich schätzen, so ein Krankenhaus in der Stadt zu haben.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070629 10 Krankenhaus Wermelskirchen2.jpg" title="Rainer Deppe mit den Chefärzten Prof. Jürgen Buchholz (Chirurgie) und Dr. Katrin Colinas-Winkler (Anästhesie) sowie Geschäftsführer Christian Madsen, Pflegedienstleiterin Monika Wilms und Aufsichtsratsvorsitzender Friedel Burghoff im Krankenhaus Wermelskirchen" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070629 10 Krankenhaus Wermelskirchen2-935ac5c4.jpg" alt="Rainer Deppe mit den Chefärzten Prof. Jürgen Buchholz (Chirurgie) und Dr. Katrin Colinas-Winkler (Anästhesie) sowie Geschäftsführer Christian Madsen, Pflegedienstleiterin Monika Wilms und Aufsichtsratsvorsitzender Friedel Burghoff im Krankenhaus Wermelskirchen" /></a></p> <p>Um diese Zeit sind die Straßen in Kreis wie ausgestorben. So schnell wie noch nie sind wir in Bergisch Gladbach, wo ich um 2:00 Uhr bei der Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises an der Paffrather Straße eintreffe. Mit einer Runde Kaffee für meine Mitstreiter und mich wecken der Leiter der Leitstelle Reiner Hebbinghaus und die Hauptwachtmeister Ralf Barthel und Volker Betzel wieder unsere Lebensgeister. Eine kleine Stärkung haben wir für die Mitarbeiter zur Hand, als wir ihnen eine Kiste Äpfel überreichen konnten. Jetzt ist auch noch der Pressesprecher der Rheinisch-Bergischen CDU, Uwe Pakendorf, zu uns gestoßen. Er wird mich für den Rest der der 24 Stunden begleiten. Uns fasziniert die ausgeklügelte Technik der Rettungsleitstelle, die uns Reiner Hebbinghaus gekonnt erläutert. Vier Mann sind immer gleichzeitig an den Apparaten, wodurch eine ständige Erreichbarkeit der Notrufnummer gewährleistet ist. Wir erfahren, dass es eine gehörige Portion Erfahrung braucht, um in der Leitstelle als Hauptwachtmeister seinen Dienst abzuleisten. Neben den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, die zu jeder Zeit über die Bildschirme angewählt werden können, sind ebenso die Rettungskräfte der Krankenhäuser und der übrigen Rettungswachen des Kreisgebietes mit der Leitstelle vernetzt. Besonders erfreut zeigt man sich in der Leitstelle über die Einführung des Digitalfunks in Nordrhein-Westfalen, die wir noch vor Kurzen im Landtag debattiert haben. Besonders interessant sind die neuen Fähigkeiten, die die Wache in Zukunft erhalten soll. Darunter zählt unter anderem auch eine Handyortung für Notfälle, die es den Rettungskräften zukünftig erleichtern wird, Unfallopfer, die ihren genauen Standort nicht selbst bestimmen können, zu orten. Um 3:00 Uhr nachts bekommen wir schließlich noch den Wachwechsel zur Frühschicht mit.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070629 11 Rettungsleitstelle 2.jpg" title="Rainer Deppe auf der Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises an der Paffrather Straße" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070629 11 Rettungsleitstelle 2-445e2f32.jpg" alt="Rainer Deppe auf der Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises an der Paffrather Straße" /></a></p> <p>Über menschenleere Straßen geht es dann nach Witzelden, denn um 4:00 Uhr erwartet uns Bäckermeister Rainer Strieker zu einem freundlichen Empfang in der Backstube. Ohne Umschweife wird mir die Bäckerrobe überreicht und ich darf für einige Minuten gemeinsam mit den vier Angestellten erfahren, unter welchem Zeitdruck das Hauptnahrungsmittel Brot zu morgendlicher Stunde hergestellt wird. Nach dieser kurzen Einweisung erwartet meine Begleiter und mich - zwischenzeitlich sind der Stellvertretende Bürgermeister Gerd Hangert und seine Frau Rita, sowie mein Kreistagskollege aus Leichlingen Christopher Schiefer dazu gestoßen - Petra Strieker in den Räumlichkeiten des dazugehörigen Cafés zu einer Tasse Kaffee und frischen Croissants. In dem Gespräch erfahre ich, was es bedeutet, als kleine mittelständische Bäckerei und Konditorei auf dem Markt gegen die großen Bäckereiketten bestehen zu müssen. Mit bester handwerklicher Qualität, absoluter Flexibilität, dem unmittelbaren Eingehen auf die Wünsche der Kunden und örtlicher Identifikation kommen wir gut zurecht. "Wir kennen unsere Kunden und unsere Kunden kennen uns." Man spürt, wie viel Herzblut das Ehepaar Strieker in seine Arbeit investiert. Gerade haben sie in Leichlingen ein Café eröffnet. Politisch beschäftigen die Familie Strieker vor allem die neuen Ladenöffnungszeiten in NRW und das Übermaß an Bürokratie. Wir sind uns einig, dass mit der neuen Landtagsmehrheit schon vieles besser geworden ist; aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Die Bürokratie - übrigens nicht nur die des Staates - breitet sich immer weiter aus. Bürokratieabbau ist leider eine Daueraufgabe.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070629 12 Baeckerei Strieker Broetchenblech 2 2.jpg" title="Rainer Deppe in der Bäckerei und Konditorei Strieker in Witzelden" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070629 12 Baeckerei Strieker Broetchenblech 2 2-245cb893.jpg" alt="Rainer Deppe in der Bäckerei und Konditorei Strieker in Witzelden" /></a></p> <p>Als letzte Station erwartet um 6:00 Uhr meinen Mitstreiter Uwe Pakendorf, der noch bis zu dieser Uhrzeit durchgehalten hat, und mich ein äußerst interessanter Besuch in der Firma RG Textil-Technik GmbH in Burscheid. Die Mitarbeiter kommen gerade zur Frühschicht ins Luisental. Dort erwarten uns bereits der Geschäftsführende Gesellschafter Rainer Geveke, Entwicklungsleiter Martin Geveke und der Vertriebschef Jörg Bias. Während wir die Besichtigung der Firma beginnen, läuft gerade die Produktion an. RG Textil-Technik ist seit 1987 in Familienbesitz und einer der führenden Velours-Auftragsveredler in Europa. RG Textiltechnik arbeitet für die renommiertesten Stoffhersteller. Auch wenn die Gebäude es von außen nicht vermuten lassen; im Innern stehen hochmoderne Maschinen. Nur so können hochqualitative Veloursgewebe im Bereich der Möbelbezugsstoffe, Dekostoffe, Spielwarenplüsche sowie technischer Plüsche, aber auch Flachgewebe im Bereich Automotive und technischen Textilien hergestellt werden. Die Innovationsfreudigkeit dieses Betriebes mit 48 Mitarbeitern ist schon beeindruckend; für mich ein gutes Beispiel für die Beharrlichkeit, Kontinuität und Verantwortung des deutschen Mittelstandes. Auch die Ausbildung wird hier noch groß geschrieben, auch wenn die Geschäftsführung durchaus über einen Mangel an gut qualifizierten Schulabgängern zu klagen hat. Als großer Standortnachteil erweisen sich nach Aussagen des Firmenchefs die extrem Energiekosten, die die Wettbewerber in Frankreich und Belgien so nicht haben. Deshalb stehen als nächstes erhebliche Investitionen in Energiesparmaßnahmen an. Der Besuch ist so interessant, dass wir die vorgesehene Zeit deutlich überziehen. Aber jetzt drängt uns kein weiterer Termin sondern nur noch die eigene Müdigkeit - und die ist bei weiterem Kaffee , frischen Brötchen und der lebendigen Diskussion mit der Geschäftsführung irgendwie verflogen.<br /> Um 9:15 Uhr erreiche ich dann wieder mein Haus. Mit einem kurzen Blick in die Zeitung will ich das wichtigste vom Tage erfahren. Aber für viel mehr als die Überschriften reicht die Konzentration dann doch nicht mehr und ich bin froh, endlich ins Bett zu kommen. Die Zeitung kann ich heute Nachmittag auch noch lesen.</p> <p><a href="http://www.rainer-deppe.de/tl_files/images/24stunden/070629 13 RG Textil Geveke 2.jpg" title="Rainer Deppe in der RG Textil-Technik GmbH in Burscheid" rel="lightbox"><img src="http://www.rainer-deppe.de/system/html/070629 13 RG Textil Geveke 2-66074272.jpg" alt="Rainer Deppe in der RG Textil-Technik GmbH in Burscheid" /></a></p> <p>Es war wieder ein tolles Erlebnis mit neuen Erfahrungen und unzähligen Eindrücken. Der Rheinisch-Bergische Kreis bietet unheimlich viel und die Menschen sind sehr aufgeschlossen. Für meine Arbeit habe ich wieder viele neue Anregungen mitnehmen können. Für mich steht fest: 2008 geht es wieder auf die nächste 24-Stunden-Tour. Die ersten Ideen habe ich schon.</p>]]></description>
      <link>http://www.rainer-deppe.de/aktuelles-details/items/meine-6-24-stunden-tour-durch-den-wahlkreis.html</link>
      <pubDate>Sat, 30 Jun 2007 15:53:00 +0200</pubDate>
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      <title>Rainer Deppe wieder 24 Stunden im Wahlkreis unterwegs</title>
      <description><![CDATA[<p>Zu meiner nächsten 24-Stunden-Tour durch meinen Wahlkreis starte ich am Mittwoch 26. Juli 2006. Nachdem ich bisher immer im Winter unterwegs war, geht es diesmal durch den sommerlichen Kreis. Los geht's am Mittwochmorgen um 8:00 Uhr in der Kindertagesstätte "Kleine Strolche" in Burscheid. Am Donnerstag, 27. Juli endet das Besuchsprogramm dann um 8:00 Uhr in der Landbäckerei Mario Fritzen in Kürten. Dazwischen liegen 12 Termine in allen 6 Städten und Gemeinden des Kreises.</p> <p>Ich freue mich schon auf diese 24-Stunden-Schicht. Es ist zwar richtig anstrengend, zumal ich ja ständig gefordert bin. Aber die Eindrücke, die ich bisher gesammelt habe, möchte ich auf keinen Fall missen. Auf diese Weise kann ich wieder hautnah erfahren, was die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis bewegt.</p> <p>Das vollständige Programm finden Sie im Anschluss. Ich würde mich freuen, wenn Sie Lust und Gelegenheit hätten, vielleicht den einen oder anderen Termin innerhalb des Programms wahrzunehmen.</p> <p>Ihr Rainer Deppe</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Mittwoch 26. Juli 2006 und Donnerstag 27. Juli 2006</strong></p> <p><strong>08:00 Uhr</strong> "Bildung beginnt schon im Vorschulalter", Besuch der Kindertagesstätte "Kleine Strolche"<br /> Burscheid, Witzheldener Str. 7, Leiterin: Ulrike Krefter</p> <p><strong>10:00 Uhr</strong> "Seit 75 Jahren ein Anziehungspunkt für Jung und Alt", Touristische Eigeninitiative am Beispiel des Märchenwaldes Altenberg<br /> Odenthal-Altenberg, Märchenwaldweg, Inhaberin: Wilhelmine Kreber</p> <p><strong>12:00 Uhr</strong> "Mit den Bürgern im Dialog" Gespräche am Stand der CDU Leichlingen auf dem Wochenmarkt Leichlingen<br /> Leichlingen, Brückerfeld<br /> Organisation Dorothee Schmitz, Vorsitzende der CDU Leichlingen</p> <p><strong>14:00 Uhr</strong> "Flexibilität und Vielseitigkeit – kompetenter Dienstleister für den Mittelstand" ;Besichtigung und Gespräch der Firma Beschichtungscenter Friedhelm Schönherr<br /> Wermelskirchen, Am Wasserturm 6</p> <p><strong>16:00 Uhr</strong> "Offene Jugendarbeit Overath (OJO) - Besuch der Sommerwerkstatt"<br /> Overath, Hauptstr. 100; Leiter Klaus Fink</p> <p><strong>18:00 Uhr</strong> "Der Hundeplatz braucht eine neue Heimat", Schäferhundeverein Burscheid Bellinghausen<br /> Burscheid Eifgenhöhenweg<br /> Vorsitzender Manfred Graumann</p> <p><strong>19:30 Uhr</strong> "Bergische Gastronomie im Sommer"<br /> Leichlingen, Wirtshaus Meffert, In der Meffert 30<br /> Inhaber: Familie Schmidt</p> <p><strong>20:30 Uhr</strong> "Der Wald geht uns alle an" Waldbegehung und Wildpark<br /> Odenthal, Forsthaus Oberhortenbach 1, Förster Dieter Artz</p> <p><strong>22:00 Uhr</strong> "Jägerbesprechung" im Forsthaus mit dem Vorstand der der Kreisjägerschaft<br /> Odenthal, Forsthaus Oberhortenbach 1</p> <p><strong>00:00 Uhr</strong> "Schienenpersonennahverkehr - komfortabel und sicher", Fahrt mit Zugbegleitern der Deutschen Bahn mit dem letzten Zug der RB 25"<br /> Köln Hbf, Gleis 10, Abfahrt: 0:24h, Ankunft in Gummersbach 01:35h<br /> Zugbegleiter Thomas Schnitzler</p> <p><strong>02:00 Uhr</strong> "Rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen bereit", Besuch der Rettungswache Kürten des Deutschen Roten Kreuzes<br /> Kürten-Broich, Industriestr. 1<br /> Leiter der Rettungswache Dieter Boxberg</p> <p><strong>04:00 Uhr</strong> "Im Dienst der Zeitungsleser bei Wind und Wetter unterwegs" Gemeinsames Zeitungsaustragen mit Frau Röhrig von der Rheinischen Post<br /> Wermelskirchen, Thomas-Mann-Straße, Treffpunkt bei der Fa. Kreuder</p> <p><strong>06:00 Uhr</strong> "Öffentliche Dienstleistung - nur durch's Ehrenamt aufrecht zu erhalten"<br /> Wermelskirchen-Dhünn, Freibad Dhünn<br /> Projektentwicklungsges. Dhünn mbH, Vorsitzender Frank Jäger</p> <p><strong>07:30 Uhr</strong> "Brot - unser wichtigstes Nahrungsmittel", Besuch der Landbäckerei Mario Fritzen<br /> Kürten, Wipperfürther Str. 389</p>]]></description>
      <link>http://www.rainer-deppe.de/aktuelles-details/items/rainer-deppe-wieder-24-stunden-im-wahlkreis-unterwegs.html</link>
      <pubDate>Thu, 20 Jul 2006 11:59:00 +0200</pubDate>
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      <title>Einen Tag lang erlebte der ...</title>
      <description><![CDATA[<p>... CDU-Landtagskandidat Rainer Deppe in Burscheid und Leichlingen. 24 Stunden am Stück nahm er sich Zeit, um Probleme vor Ort zu erkunden. Los ging es am vergangenen Montag um 9 Uhr bei der Firma Zweiweg Schneider in Witzhelden und anschließen im Seniorenheim Weltersbach. In Burscheid ließ Deppe sich in die Probleme des Kanalausbaus einweisen unter anderem an der Pumpstation in Kämersheide. Die Firma Fietz in Burscheid, der Bahnhof und sein Umfeld in Leichlingen und ein Besuch der Feuerwache Leichlingen füllten den Nachmittag. Der Abend begann mit der Mitgliederversammlung der CDU Burscheid mit Gastredner Wolfgang Bosbach, MdB. Nach einer Pause im Restaurant Merendero La Palma in Leichlingen zog der Landtagskandidat dann mit der Jungen Union Leichlingen durch die Kneipen bis zur Sperrstunde. Die lange Nacht wurde in zwei Nachttankstellen in Burscheid überbrückt, bevor es um drei Uhr früh in die Bäckerei Strieker in Witzhelden ging. Einen Milchbauern beim Melken und noch einmal die Junge Union bei einer Aktion am Schulzentrum Leichlingen klang die Aktion bis gegen 9 Uhr aus. "Ich bin jetzt todmüde und will nur noch ins Bett", gestand Deppe zum Abschluss. Für ihn hat sich die Aktion dennoch gelohnt. "Man knüpft selten so viele Kontakte".</p> <p>Wochenpost, Ausgabe Burscheid - von Gisela Reipen</p> <p><strong>weiterführender Link:</strong> <a title="Wochenpost" href="http://www.wochenpost.de">Wochenpost</a></p>]]></description>
      <link>http://www.rainer-deppe.de/aktuelles-details/items/einen-tag-lang-erlebte-der-.html</link>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2005 12:08:00 +0100</pubDate>
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