Der Kreistag ist die Basis meiner politischen Arbeit. Gerade weil ich mir zur Aufgabe gemacht habe, für die Menschen bei uns im Rheinisch-Bergischen Kreis etwas zu bewegen, ist es unerlässlich, die direkte Verbindung zur Politik vor Ort zu behalten. Der Kreis mit seinen 280.000 Einwohnern bildet die Klammer für die 8 Städte und Gemeinden.
Zum ersten Mal kam ich 1994 in den Kreistag. Seitdem wurde ich drei Mal als Direktkandidat von den Bürgern in meinem Wahlkreis Overath II wiedergewählt; zuletzt im Jahr 2009 mit 46,4 % der Stimmen. Im Fraktionsvorstand bin ich als stellvertretender Fraktionsvorsitzender für die grundsätzliche Ausrichtung der CDU-Fraktion mitverantwortlich.
Seit Bestehen des Rheinisch-Bergischen Kreises ist die CDU die führende Kraft im Kreistag. Dieses Mandat der Wähler haben wir nicht parteipolitisch ausgenutzt, sondern immer zum Wohl der Bürger und des Kreises eingesetzt. Dass die Zusammenarbeit im Kreistag, mit dem Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke und mit der Kreisverwaltung gut funktioniert, zeigt auch, dass der aktuelle Haushalt des Rheinisch-Bergischen Kreises trotz Wahlkampfzeiten am 22.03.2012 einstimmig von allen Fraktionen beschlossen wurde.
Der Rheinisch-Bergische Kreis ist seit einem Jahr schuldenfrei - als eine von ganz wenigen Gebietskörperschaften. Der Weg zu diesem Ziel begann Mitte der 90er Jahre. Damals haben wir uns eine solide Finanzpolitik vorgenommen. Wir wollten den Kreis leistungsfähig erhalten und gleichzeitig aus der Schuldenspirale befreien. 2011 waren wir am Ziel. Das war ein hartes Stück Arbeit, für das wir einen langen Atem und vor allem Rückgrat brauchten. Heute können wir mit Recht sagen: für die Zukunft gut aufgestellt (RBK 2020), kerngesund und mit einer guten sozialen Infrastruktur ist der Rheinisch-Bergische Kreis eine TOP-Adresse in Nordrhein-Westfalen.
Im Kreistag bin ich Mitglied des Kreisausschusses und des Ausschusses für Umwelt und Planung. Da ich im Landtag ebenfalls im Umweltbereich tätig bin, kann ich wechselseitig von diesen Aufgaben profitieren. Einerseits nehme ich Praxiserfahrungen mit in den Landtag, andererseits können wir uns so im Rheinisch-Bergischen Kreis frühzeitig auf Entwicklungen, die vom Land kommen, einstellen. So waren wir z.B. der erste Kreis, der ein kreisweites Öko-Konto hat, das von Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsam getragen wird. Gerade eröffnen wir eine eigene Biologische Station für den Rheinisch-Bergischen Kreis.