Seit Januar 2010 bin ich Vorsitzender des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln. Mit 34 Ja-Stimmen wählten mich die Mitglieder des 41-köpfigen Gremiums zu ihrem Vorsitzenden.
Der Regionalrat ist die politische Vertretung des Regierungsbezirks Köln. In diesem sind alle Kreise und kreisfreien Städte zwischen der niederländischen Grenze und dem Sauerland vertreten.
Seit 2001 gehöre ich dem Regionalrat als Mitglied an. Als Vorsitzender ist es meine Aufgabe, die Sitzungen des Regionalrates vorzubereiten und zu leiten.
Natürlich gibt es innerhalb Nordrhein-Westfalens auch einen Wettbewerb zwischen den Regionen. Deshalb ist es wichtig, die politischen Kräfte der Region zusammenzuhalten, damit der Regierungsbezirk Köln mit seinen 4,4 Millionen Einwohnern den ihm gebührenden Anteil und Einfluss erhält. Das funktioniert nur, wenn wir untereinander gleichberechtigt und auf Augenhöhe miteinander umgehen und zum Wohle der Region entscheiden und handeln.
Der Regionalrat steht an der Schnittstelle zwischen Land und Kreisen. Über die Bezirksregierungen findet die Landesverwaltung statt. In meiner Funktion als Vorsitzender ist es wichtig, eine enge Verbindung zur Bezirksregierung und zur Regierungspräsidentin Gisela Walsken zu halten.
Die wichtigste Aufgabe des Regionalrates ist die Aufstellung des Regionalplans, der für die Kommunen verbindliche Planungsvorgaben liefert. Dort werden beispielsweise Flächen eine bestimmte Nutzung (z.B. Wohnsiedlungsbereiche, Gewerbeflächen, Naturschutz- oder Abgrabungsgebiete) ausgewiesen. Außerdem legt der Regionalrat Prioritätenlisten für den Ausbau und Umbau von Landestraßen fest und macht Vorschläge für die Förderprogramme des Landes.
Aktuell beschäftigt sich der Regionalrat u.a. mit einer potentiellen Erweiterung des Phantasialandes bei Brühl, einem möglichen Braunkohlekraftwerksneubau in Bergheim-Niederaußem und einem geplanten Pumpspeicherkraftwerk am Rursee in der Eifel.
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/regionalrat/