3,7 Mio. EUR für Städtebauprojekte im Rheinisch-Bergischen Kreis

Wichtige Städtebauprojekte in Bergisch Gladbach, Burscheid und Wermelskirchen können noch in diesem Jahr starten bzw. fortgesetzt werden“, berichtet Landtagsabgeordneter Rainer Deppe aus dem Landtag. Das heute (16.07.2019) veröffentlichte Städtebauförderprogramm führt konkret folgende Projekte im Rheinisch-Bergischen Kreis auf:

Bergisch Gladbach, 1.067.000 EUR
Stadtumbaugebiet Bensberg: Umgestaltung der Schlossstraße, Aufwertung des Burggrabens und Förderung eines Quartiersmanagements.

Burscheid, 1.687.000 EUR
Aufwertung der mittleren Hauptstraße und des Gartenweges, Anbindung der Innenstadt an den Panoramaradweg, Umgestaltung des alten Friedhofs zu einem Park sowie Bau einer Begegnungsstätte

Wermelskirchen, 1.006.000 EUR
Errichtung eines Jugendfreizeitplatzes, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes

Diese drei Maßnahmen gehören zum großen Städtebauförderprogramm des Landes 2019, in dem insgesamt 203 Kommunen eine Förderzusage für insgesamt 307 Projekte vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten. Die Maßnahmen sind teilweise in mehrjährigen Finanzierungsplänen enthalten. Die Förderbescheide orientieren sich in der Regel daran, welche der über die Regionalräte angemeldeten Projekte der Städte und Gemeinden, so weit sind, dass sie realisiert und die Fördermittel auch entsprechend dem Baufortschritt ausgegeben werden können.

Mit den Städtebaufördermitteln, die in diesem Jahr landesweit 466 Mio. EUR betragen, unterstützt das Land Ideen aus den Kommunen zur zukunftsfesten Gestaltung der jeweiligen Stadt oder der Region. So sind z. B. für die Regionale Bergisches Rheinland aktuell Fördermittel in Höhe von 31,1 Mio. EUR vorgesehen. Grundsätzlich förderfähig sind Investitionen der Kommunen in kinder-, jugend- und generationenfreundliche Infrastrukturen, in barrierefreie Gestaltung, in energetische Erneuerung zum Einsparen von CO2 und in die ökologische Aufwertung öffentlicher Flächen.

Der Weg zu den Fördermitteln ist anstrengend und braucht seine Zeit. Aber wie die Beispiele zeigen, lohnt er sich“, so Deppe. „Ich kann die Kommunen nur ermutigen, sich auf den Weg zu machen und die öffentliche Infrastruktur mit Hilfe der Landesregierung zu sanieren und auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.

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