Ausbau von Leichlinger Straßen zur Landesförderung vorgeschlagen

Voraussichtlich noch in diesem Jahr kann mit der Instandsetzung von drei Straßen in der Blütenstadt gerechnet werden.

Das sind die:

  • Moltkestraße, zwischen der Brückenstraße und dem Bahntunnel. Dieses 320 m lange Straßenstück wird von Grund auf erneuert;
  • Kreisstraße 10, Ortsdurchfahrt von Hülstrung bis Unterberg;
  • Kreisstraße 1, Wupperbrücke bei Nesselrath.

Diese drei Straßenbauprojekte hat die Verkehrskommission des Regionalrates jetzt zur Anmeldung als regionalen Vorschlag für das Programm des Landes „Kommunaler Straßenbau 2019“ beschlossen. „Damit haben wir eine wichtige Hürde genommen“, freut sich der rheinisch-bergische Landtagsabgeordnete Rainer Deppe. „Wenn der Regionalrat am 5. April zustimmt, fehlt nur noch die Zustimmung des Landesverkehrsministeriums.“ Mit dem Förderprogramm „Kommunaler Straßenbau“ werden kommunale Straßen mit einer hohen Verkehrsbedeutung wie Hauptverbindungsstraßen aus Mitteln des Landeshaushaltes speziell gefördert.

Eine weitere positive Nachricht in diesem Zusammenhang kommt für die Stadt Leichlingen und den Rheinisch-Bergischen Kreis von Verkehrsminister Hendrik Wüst. Der Mindestzuschuss des Landes für den kommunalen Straßenbau wird auf 70 % der zuwendungsfähigen Ausgaben erhöht. Das macht für die drei Projekte immerhin eine zusätzliche Einnahme von gut 400.000 EUR aus.

Wir wollen, dass neben Bundes- und Landesstraßen auch die kommunalen Hauptverbindungsstraßen nach und nach in einen besseren Zustand als bisher versetzt werden“, erklärt Rainer Deppe. „Da wir um die finanzielle Situation der Kommunen wissen, erhöht das Land die seit 2012 unveränderten Fördersätze und hilft so den Kommunen bei der Ertüchtigung ihrer Infrastruktur.

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